Haben Sie sich vorgenommen etwas für Ihre Gesundheit zu tun und weniger Zucker zu essen?

Die Vorliebe für Süsses ist uns angeboren und trotzdem verbinden wir damit oft ein schlechtes Gewissen. Zucker wird häufig als Hauptschuldiger bei der Entstehung von Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen genannt. Fest steht, dass Zucker alleine nicht dick macht!

Die Gewichtszunahme beruht auf einem Kalorienüberschuss. Diese überzähligen Kalorien können sowohl aus Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweiss stammen und / oder auf einem Bewegungsmangel beruhen.

Ob Zucker alleine krank macht, wird noch diskutiert. Klar ist, dass sich ein hoher Zuckerkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel und Insulinresistenz gegenseitig negativ beeinflussen. Studien haben auch gezeigt, dass der Konsum von zuckerhaltigen Getränken mit Übergewicht verbunden ist. Süssgetränke enthalten eine stolze Menge Kalorien, die aber oft nicht wirklich wahrgenommen werden. Also ist es für die Gesundheit sicher gut, möglichst sparsam mit Zucker umzugehen. Doch das ist gar nicht so einfach, da dieser nicht nur in süssen, sondern auch in salzigen Lebensmitteln stecken kann und wir uns gar nicht bewusst sind, dass wir Zucker essen.

So kommt es, dass unser durchschnittlicher Zuckerkonsum bei etwa 130g Zucker pro Tag liegt, also 32 Würfelzucker! Wer gerne nascht, erreicht sogar bis zu 48 Würfelzucker täglich!

 

Im Gegensatz dazu lautet die Empfehlung für Erwachsene, täglich nicht mehr als 50g Zucker zu essen. Es besteht also ein grosser Unterschied zwischen Empfehlung und Realität!

Wo stecken denn diese Würfelzucker (reiner Zucker!) drin? Hier einige Beispiele, damit Sie sich ein Bild machen können:

  • 1 Becher Fruchtjoghurt – 14g Zucker
  • 1 Becher Fruchtquark – 16g Zucker
  • 50g Cornflakes – 9g Zucker
  • 1 Portion Ketchup – 4g Zucker
  • 1 Portion Nutella – 16g Zucker
  • 1 Becher Glace Café – 16g Zucker
  • 3dl Eistee – 28g Zucker
  • 5dl Rivella rot – 45g Zucker
  • 5dl Coca Cola – 53g Zucker

 

Ein paar Tipps, wie Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren können

  • Wir alle haben eine eigene «Süss-Schwelle». Reduzieren Sie diese Schwelle schrittweise, damit Sie sich an die verminderte Süsse gewöhnen können. Ersetzen Sie den eingesparten Zucker nicht durch andere Süssmöglichkeiten!
  • Verzichten Sie auf Getränke, die mit Zucker oder Fruchtzucker gesüsst sind. Am besten wählen Sie Wasser, das Sie mit einigen Beeren, Zitronen- oder Limonenscheiben oder auch mit Minzeblättern aromatisieren.
  • Stellen Sie Ihr Müesli selber zusammen, denn Knuspermüesli und Co. sind wahre Zuckerbomben! Mischen Sie verschiedene Getreideflocken mit Nüssen und Kernen und ergänzen Sie das Müesli mit aromatischen Saisonfrüchten oder –beeren.
  • Zucker können Sie auch sparen, indem Sie statt Fruchtjoghurt Naturejoghurt wählen und dieses mit Früchten anreichern.
  • Anstelle von Zucker können Sie auch Honig oder Birnel zum Süssen verwenden. Beide Süssstoffe enthalten zwar die gleiche Menge Kohlenhydrate wie Zucker. Doch da sie einen Eigengeschmack haben, braucht es eine deutlich kleinere Menge, um die Süsswirkung zu erzielen.
  • Die Zubereitung von selbstgemachten Kuchen und Cakes gelingt Ihnen auch, wenn Sie nur die Hälfte der rezeptierten Zuckermenge verwenden.
  • Werfen Sie beim Einkaufen einen Blick auf die Zutatenliste und wählen Sie Produkte, denen möglichst wenig Zucker beigefügt wurde. Je weiter oben der Zucker in der Zutatenliste steht, desto mehr Zucker ist im Lebensmittel enthalten.

Wir unterstützen Sie gerne in Ihrem Bestreben, möglichst sparsam Zucker zu geniessen. Holen Sie sich in einer persönlichen Beratung weitere Tipps, wie Sie Zucker einsparen können. Gerne verraten wir Ihnen auch feine Rezepte mit wenig Zucker, die allen schmecken.